Ambulantes Wohngebäude | Stuttgart

Stuttgart 2017-2018
NGF ca. 1400 m²
Architektur, SiGeKo, Freiflächen

Optisch stechen die Gemeinschaftsbereiche durch ihre Fassadengestaltung hervor
Optisch stechen die Gemeinschaftsbereiche durch ihre Fassadengestaltung hervor Die Eingangs- und Verteilerzone befindet sich zentral Der Baukörper gliedert sich in mehrere Wohngemeinschaften Der Neubau soll 2018 fertiggestellt werden Die Abbrucharbeiten schreiten schnell voran Für das Kellergeschoss muss zunächst viel Erde ausgehoben werden Unterhalb der Bodenplatte befinden sich aufwändige Tiefgründungen und Streifenfundamente Nach Erstellung der Bodenplatte geht es direkt mit der Schalung der Außenwände weiter Das Untergeschoss steht bereits ... und auch die Innenwände im Kellergeschoss wachsen in die Höhe Nach betonieren der nächsten Bodenplatte ist das Kellergeschoss fertiggestellt Rasch entwickelt sich das neue Geschoss Große Öffnungen für die Fenster lassen erahnen wie lichtdurchflutet das Gebäude später sein wird Und wieder ein Geschoss weiter Der Innenraum nimmt auch seine Formen an Betonfertigteiltreppen verbinden Kellergeschoss und Erd- und Obergeschoss In der oberen Etage wird der Zimmermann in einigen Bereichen die Dachkonstruktion übernehmen Die übrigen Bereiche wurden mit Flachdach ausgestattet Aus der Vogelperspektive sind die unterschiedlichen Dachformen zu erkennen Der Rohbau ist abgeschlossen Darauf folgend wird die Abdichtung der Flachdächer hergestellt Der Zimmerer stellt die Konstruktion der Satteldächer her Später ist die Holzkostruktion weiterhin sichtbar Im Innenraum werden die Profile für die Trockenbau-Wände aufgestellt ... und die Zimmeraufteilung wird deutlich Auch die Gebäudehülle schließt sich Alle Fenster sind eingebaut Und auch der Aufzug ist schon an seinem Platz In den Bädern erfolgen die notwendigen Installationen Weiter geht's im Innenbereich mit dem Putz Großzügige Fensterflächen erhellen die Gemeinschaftsräume Die Heizschlangen für die Fußbodenheizung müssen vor dem Estrich ausgelegt werden Der Estrich ist da
Optisch stechen die Gemeinschaftsbereiche durch ihre Fassadengestaltung hervor Die Eingangs- und Verteilerzone befindet sich zentral Der Baukörper gliedert sich in mehrere Wohngemeinschaften Der Neubau soll 2018 fertiggestellt werden Die Abbrucharbeiten schreiten schnell voran Für das Kellergeschoss muss zunächst viel Erde ausgehoben werden Unterhalb der Bodenplatte befinden sich aufwändige Tiefgründungen und Streifenfundamente Nach Erstellung der Bodenplatte geht es direkt mit der Schalung der Außenwände weiter Das Untergeschoss steht bereits ... und auch die Innenwände im Kellergeschoss wachsen in die Höhe Nach betonieren der nächsten Bodenplatte ist das Kellergeschoss fertiggestellt Rasch entwickelt sich das neue Geschoss Große Öffnungen für die Fenster lassen erahnen wie lichtdurchflutet das Gebäude später sein wird Und wieder ein Geschoss weiter Der Innenraum nimmt auch seine Formen an Betonfertigteiltreppen verbinden Kellergeschoss und Erd- und Obergeschoss In der oberen Etage wird der Zimmermann in einigen Bereichen die Dachkonstruktion übernehmen Die übrigen Bereiche wurden mit Flachdach ausgestattet Aus der Vogelperspektive sind die unterschiedlichen Dachformen zu erkennen Der Rohbau ist abgeschlossen Darauf folgend wird die Abdichtung der Flachdächer hergestellt Der Zimmerer stellt die Konstruktion der Satteldächer her Später ist die Holzkostruktion weiterhin sichtbar Im Innenraum werden die Profile für die Trockenbau-Wände aufgestellt ... und die Zimmeraufteilung wird deutlich Auch die Gebäudehülle schließt sich Alle Fenster sind eingebaut Und auch der Aufzug ist schon an seinem Platz In den Bädern erfolgen die notwendigen Installationen Weiter geht's im Innenbereich mit dem Putz Großzügige Fensterflächen erhellen die Gemeinschaftsräume Die Heizschlangen für die Fußbodenheizung müssen vor dem Estrich ausgelegt werden Der Estrich ist da

Angelehnt an die Bebauung der Umgebung entsteht auf dem Grundstück in Stuttgart-Möhringen ein Baukörper, der sich aus zwei Gebäudeflügeln zusammensetzt. Die Verbindung der zwei Gebäudeteile erfolgt durch eine gemeinsame Verteilerzone – funktionelle Rücksprünge in der Fassade erzeugen eine vertikale Gliederung und schwächen die Kompaktheit des Baukörpers deutlich ab, sodass er leicht und unbeschwert wirkt.

Das ambulante Wohnhaus ersetzt zwei Baukörper, die bereits Wohngruppen für Menschen mit Behinderung beinhaltet haben. Durch das neue Wohnhaus können den Bewohnern mehr Freiheiten, mehr Privatsphäre und auch bessere Möglichkeiten zur individuellen und eigenständigen Gestaltung ihres Alltags gegeben werden.

Die Orientierung des Gebäudes erfolgt in südliche Richtung. Hier spielt sich das gemeinschaftliche Leben der Wohnanlage ab, vor allem dank der ansprechenden Außenbereiche, die entstehen.

Auch die Grundrisse der Gebäudeebenen geben diese Orientierung wieder. Die Gemeinschaftsbereiche sind an der Südseite platziert und öffnen sich auchhierher. Sie sind – auch von außen sichtbar – das besondere Highlight und der Hingucker der einzelnen Flügel. Die deutliche Hervorhebung erhalten sie dadurch, dass sie in alle Richtungen über das weitere Gebäude hinauswachsen. Verstärkt werden dieser Eindruck und gleichzeitig die wichtige Bedeutung der Gemeinschaft mit Hilfe der Dachform und der Materialität der Fassade. Satteldach und Klinkerfassade grenzen sich von der Gestaltung der weiteren Gebäudeteile ab, nehmen jedoch erneut den Bezug zur Umgebung auf.